STADT DER FRAUEN

KÜNSTLERINNEN IN WIEN VON 1900 BIS 1938

Die vergessene Seite

der Wiener Moderne

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

Fotos: Johannes Stoll, (c) Belvedere, Wien

In der Zeit der Wiener Moderne nahmen Frauen rege und sichtbar am öffentlichen Kulturleben teil und trugen wesentlich zur Kunst dieser Epoche bei. Ihre Leistung ist umso bemerkenswerter, als sie es schafften, vorherrschende Geschlechterstereotype zu überwinden und sich autonom ihren Weg zu bahnen. Dies endete mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Künstlerinnen wurden aus dem Kulturleben verdrängt, ihre Werke aus Museen verbannt, denn viele von ihnen waren jüdischer Abstammung und wurden verfolgt, deportiert oder zur Flucht gezwungen. Andere gingen aufgrund des eingebrochenen Kunstmarktes ins Exil und gerieten dort in Vergessenheit. Bis heute werden die Künstlerinnen der Wiener Moderne im Kanon der Kunstgeschichte kaum genannt. Im Belvedere ist diesen Frauen nun eine umfangreiche Präsentation gewidmet. In der von Sabine Fellner kuratierten Schau werden beeindruckende Arbeiten vorgestellt, die zum Teil seit Generationen nicht mehr öffentlich zu sehen waren.

Einige dieser Frauen wollen wir Ihnen in den kommenden Artikeln vorstellen.